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Landsmannschaft im CC Alemannia-Silesia zu Clausthal
Erzstraße 37 · 38678 Clausthal-Zellerfeld ·
Telefon 053 23 / 948 90 60 · Telefax 053 23 / 948 90 61 E-Mail info@l-as.de ·
Internet www.l-as.de
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Der Ursprung liegt in Bologna und Padua. Schon im späten Mittelalter haben Studenten gleicher Heimat und Sprache sich dort in Gemeinschaften zusammengeschlossen. Und das aus gutem Grunde. Gefährliche Wege zur Universitätsstadt, raue mittelalterliche Sitten und wenig angenehme Studienbedingungen forderten Gemeinschaft und Zusammenhalt. Latein war damals Lehrsprache, also nannte man sich "Nationes". Diese hatte eine gemeinsame Kasse, die "Burse"; daraus entstand der Begriff "Bursche". So nennen wir noch heute die aktiven Studenten unserer Verbindung. Aus den Nationen wurden an den später entstandenen Universitäten die Landsmannschaften.
Im Zeitalter der Aufklärung bis zur französischen Revolution entwickelten sich die studentischen "Orden". Ethische und intellektuelle Werte traten in den Vordergrund. Aus dieser Zeit stammen viele Bräuche, wie z.B. der Verbindungsfarben und andere Traditionen der Studentenverbindungen. Selbst eine eigene "Studentensprache" entwickelte sich, die noch heute in unseren Gemeinschaften gepflegt wird. Ende des 18. Jahrhunderts verschwanden die Orden, die alten Landsmannschaften kehrten zurück. Zwischen 1813 und 1815 bildeten sich die Burschenschaften, die ursprünglich die "linke" Sammlungsbewegung der Studenten schlechthin darstellte. Seit 1819 verboten und verfolgt, traten sie von 1840 bis 1848 erneut hervor. Schwarz-Rot-Gold waren die revolutionären Farben.
Der Beginn der nationalsozialistischen Diktatur markierte das Ende vieler Studentenverbindungen. Zusammen mit ihren Verbänden wurden sie zwangsaufgelöst oder in nationalsozialistische Organisationen überführt. Manche wurden verfolgt und verboten. Nach 1945 bildeten sich die Verbindungen neu – nicht als Relikte vergangener Zeit, sondern als bewährter Ausdruck von Freundschaft.
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